Fertigstellung: 2024
BGF: ca. 28.300 m² (Display), ca. 20.000 m² (Wellpappe)
Leistungen: Rohbau
Auftraggeber: Wellpappe Auerswalde KG /Lichtenau Display KG
Nur einen Steinwurf von unserer Firma entfernt haben die Unternehmen Wellpappe Auerswalde KG und Lichtenau Display KG ihren Sitz. Auch mit unserem Zutun wächst er seit 2020 in diversen Bauabschnitten und ein Ende ist bisher nicht in Sicht. Für unser kleines Lichtenau eine enorm große Baustelle. Das zeigt sich alleine schon in dem Fakt, dass der Werksteil „Lichtenau Display“ auf der gegenüberliegenden Straßenseite errichtet wurde und ein großes Brückengebäude die Betriebsteile verbindet. Für den Bau der Produktions- und Lagerbereiche sowie Büros werden zum Großteil Betonfertigteile genutzt, aber auch wenn wir „nur den Rohbaurest“ ausführen, beläuft sich unser Auftragsvolumen bisher auf etwa 17 Mio Euro. In den unzähligen Fundamenten, Stützen, Trägern, Decken usw. haben wir bisher etwa 22.000 m³ Beton und 2.300 t Stahl verbaut. Alle Fertigteile wurden nicht vor Ort ausgemessen, sondern nach Plan gefertigt und wir sind stolz, dass beispielsweise die Ortbetonstützen so passgenau waren, dass selbst bei 9,50 m Stützenhöhe und 24,00 m Binderlänge die vorgesehenen 2 cm Einbautoleranz ausgereicht haben. Superlative gab es auf diesen Baustellen immer wieder und vor allem im Bereich des Stanzsatzlagers. Da hier auf mehreren Etagen massive Stanzformen gelagert werden, müssen alle Bauteile sehr hohe Lasten tragen. Die größten Fundamente sind 6,40/5,00/2,00 m (B/H/T) und ruhen noch dazu auf Bohrpfählen. Ein 96 m langer Sichtbetonunterzug, der 3-mal auszuführen war, glich mit 2,30 m Höhe und 0,75 m Breite eher einer Wand und hatte einen so hohen Bewehrungsgrad mit Stäben bis 32 mm Durchmesser in bis zu 7 Lagen über- und nebeneinander, dass wir ein 1:1-Muster gebaut haben. Hier konnten wir prüfen, ob der Beton sich planmäßig verhält, die Abstellung der Arbeitsfugen und auch das Handling der Schraubanschlüsse der 6 m langen Einzelstäbe ausprobieren. Am Boden geht das natürlich leichter von der Hand als in einer Höhe von fast 8,00 m über Gelände, für die ein aufwendiges Traggerüst notwendig war. Die Abstützung der Schalung reichten zum Beispiel vom Planum bis zur Oberkante des Trägers von ca. +9,50 m.